Projekt „Schule trifft Wirtschaft“

Das Projekt „Schule trifft Wirtschaft“ wurde erst im Schuljahr 2008/09 ins Leben gerufen. Dank einer intensiven und fruchtbaren Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit (vertreten durch Frau Holzer und Herr Ledergerber) und der Industrie- und Handelskammer (vertreten durch Frau Finkenzeller) verlief die erste Auflage mit großer Zufriedenheit und darf bereits jetzt als fester Bestandteil des BOGY-Bereiches am Rotteck Gymnasium angesehen werden.

Ziel dieses Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler des Rotteck Gymnasiums frühzeitig mit der Welt der Wirtschaft in Kontakt zu bringen und im Rahmen des Ablaufes von BOGY (Berufsorientierung am Gymnasium) schon in der Mittelstufe einen ersten Baustein zu haben, der sich konkret mit Wirtschaftsbetrieben befasst. Zum einen, um den Schülern Berührungsängste zu nehmen und einen ersten Anstoß zur beruflichen Orientierung zu geben, zum anderen um die Schülerinnen und Schüler auch mit der Tatsache vertraut zu machen, dass mittelständische Betriebe ein relevanter und interessanter Bereich für zukünftige Abiturienten sein können.

Die etwa 100 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen sollen sich mit betrieblichen Realitäten, wirtschaftlichen Abläufen und dem „Lernort Betrieb“ auseinandersetzen. Das soll zum einen durch unterrichtliche Thematisierung geschehen. Konkret heißt das, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld über die Firmen informieren und die Ergebnisse in der Klasse präsentieren. Außerdem findet im Juni/Juli ein Vorbereitungstag an der Schule statt, bei dem ein Wirtschaftsplanspiel eingesetzt wird. Dabei werden betriebliche Abläufe in einer Klasse als Spiel thematisiert. Zum anderen sollen die Schülerinnen und Schüler am darauffolgenden Tag in Kleingruppen (max. 5-10 Schüler) mittelständische Betriebe der Region erkunden und dieses dokumentieren.
Die einzelnen Gruppen präsentieren in einer der nächsten Stunden ihre Erkundungsergebnisse auf Plakaten oder in Form von kurzen Erkundungsberichten im Fach Gemeinschaftskunde. Diese Berichte werden zudem den Betrieben zugänglich gemacht.

Die Schülerinnen und Schüler werden in Kleingruppen zu den Betrieben gebracht. Aufgrund der hohen Gruppenanzahlen ist es jedoch nicht möglich, das komplette Begleitpersonal aus der Lehrerschaft zu stellen. Deshalb ist dieses Projekt auf Eltern der 9. Klassen angewiesen, die diesen Erkundungstag begleiten. Interessierte Eltern können sich jederzeit bei Frau Dr. Crespi-Günther oder Herrn Alexander Schimmer melden. Über eine rege Elternbereitschaft würden wir uns sehr freuen.