Grundsätze der Fortbildungsplanung

Lehrerfortbildung

 

Ziele
Die systematische schulbezogene Fortbildungsplanung des Rotteck-Gymnasiums zielt auf die stetige Weiterentwicklung der beruflichen Qualifikation seiner Lehrkräfte in Bezug auf

  • die Qualität des Unterrichts
  • den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule
  • die Qualifizierung für besondere Aufgaben (z. B. Beratungs– und Fortbildungstätigkeiten, Leitungsaufgaben)

Maßnahmen
Der Fortbildungsbedarf im Rahmen der inneren Schulentwicklung wird in einem jährlichen Gespräch zwischen Schulleitung, Steuergruppe und Fortbildungsbeauftragter festgelegt. Anregungen und Wünsche aus dem Kollegium werden hierbei berücksichtigt.
Grundlage sind die Schwerpunkte der Schulentwicklung.
Themenfelder der Schulentwicklung 2010-2012 sind:

  • Konkretisierung des Leitbilds
  • Soziales Lernen
  • Weiterentwicklung des Schulcurriculums
  • Überarbeitung des Methodencurriculums

Hinweise auf passende Veranstaltungen werden über ansprechende und motivierende Präsentation dargeboten, z.B. über die schuleigene Homepage, Aushang im Lehrerzimmer, E-Mails sowie gezielte Ansprache von interessierten/geeigneten KollegInnen.
Außerdem wird es im Rahmen der zunehmenden Stärkung der Eigenständigkeit der Schulen und der sich wandelnden Anforderungen immer wichtiger, zeitnah und bedarfsgerecht Fortbildungen für ein ganzes Kollegium oder bei entsprechend großen Kollegien für Teile davon schulintern bzw. im Schulverbund durchzuführen. Diese schulinternen Fortbildungen werden am Rotteck-Gymnasium in enger Kooperation zwischen Kollegium, Schulleitung und Fortbildungsbeauftragter geplant und durchgeführt.

Dokumentation
Jede Lehrkraft führt ein Portfolio, in dem die durchgeführten Fortbildungsmaßnahmen dokumentiert werden. Die Fortbildungsbeauftrage führt ein Schulportfolio, in dem alle schulentwicklungsbezogenen Maßnahmen festgehalten werden. Außerdem werden die fachinternen Gruppenfortbildungen durch die jeweiligen Veranstalter bzw.  Fachsprecher dokumentiert. Auf der Homepage findet sich ein Bereich, in dem sich derartige Fortbildungen präsentieren können.

Evaluation
Die Fortbildungsbeauftragte sichtet das Schulportfolio nach Ordnungskriterien und stellt die Erfüllung des Fortbildungsplans fest. Außerdem evaluiert sie schulinterne Fortbildungen über einen Fragebogen. Zunehmend sollen auch Lehrkräfte in geeignetem Rahmen von ihrer Teilnahme an Fortbildungen berichten (z.B. GLK, Fachkonferenzen, Arbeitsgruppen); Materialien sollen zugänglich gemacht werden.

Weiterentwicklung
Die Themenfelder der Schulentwicklung der nächsten Jahre ergeben sich unter anderen aus den Zielvereinbarungen zur Fremdevaluation. Der schulische Fortbildungsplan soll zunehmend in Zusammenarbeit zwischen Kollegium, Direktion und den Gremien der Schule erstellt werden. Die Fortbildungsplanung wird in Zukunft noch mehr in enger Zusammenarbeit mit der Steuergruppe stehen. Die Bedarfsermittlung, Bedarfspriorisierung und Verabschiedung des Fortbildungsplanes soll in einem kontinuierlichen und kommunikativen Prozess erfolgen.