Vorträge und Veranstaltungen

  • Berufswahl aus Elternsicht - Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?
    am 24. März 2011 um 20 Uhr, Rotteck-Gymnasium, 1. OG
  • Doppeljahrgang und Studium - Verschiedene Wege zum Ziel
    am 16. März 2011 um 19 Uhr in der Aula, Kollegiengebäude I, 1. OG, Eingang Rempartstr.

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Berufswahl aus Elternsicht - Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?

Veranstaltung für Eltern des Rotteck-Gymnasiums Kursstufen K1 und K2

In Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat des Rotteck-Gymnasiums

Referentin: Hannelore Zuckschwerdt

Laut wissenschaftllichen Studien haben die Eltern den größten Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder. Was können Eltern tun, um ihre Kinder optimal im Berufswahlprozess zu begleiten? Wer kann bei Fragen weiterhelfen, und wo finden Eltern hilfreiche Informationen (beratende Institutionen, Links etc.)? An diesem Abend erfahren Sie, welche Aspekte bei der Berufswahl wichtig sind, welche Phasen in diesem Entscheidungsprozess durchlaufen werden und wie Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn ganz konkret unterstützen können.

Zu diesem Vortrag möchten wir Sie ganz herzlich einladen am:

Donnerstag, 24. März 2011, 20.00 - 21.30 Uhr
Rotteck-Gymnasium, 1. OG
kostenfrei

Doppeljahrgang und Studium - Verschiedene Wege zum Ziel

Der Gesamtelternbeirat der Freiburger Schulen, der Arbeitskreis Doppeljahrgang 2012 und die Universität Freiburg laden Eltern und SchülerInnen des Dopplejahrgangs 2012 herzlich zu einer Podiumsdiskussion ein,

am 16. März 2011, um 19 Uhr in der Aula, Kollegiengebäude I, 1.OG, Eingang Rempartstr.

  • Dr. Eva Welsch, Leiterin Zentrale Studienberatung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Brix, Studiengangleiter Maschinenbau, Duale Hochschule Baden-Württemberg
  • Prof. Gabriele Hecker, Hochschule Furtwangen University of Applied Sciences
  • Rudolf Kast, Personalmanagementberater, Leiter Personal der SICK AG bis 31.12.2010

Moderation:
Antje Reinhard, Vorsitzende der GEB Freiburger Schulen,
Rolf Maurer, Leitung Arbeitskreis Doppeljahrgang 2012

Kontakt:
GEB: Frau Reinhard, info(at)geb-freiburg.de
Arbeitskreis Doppeljahrgang: Herr Maurer, info(at)doppeljahrgang2012.de
Universität Freiburg: Frau Dr. Welsch, eva.welsch@zsb.uni-freiburg.de

Pubertät - Was passiert hinter den Kulissen?

Der Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein ist sowohl durch reifungsbedingte Veränderungen auf der Ebene des Denkens, der Gefühle und des Verhaltens gekennzeichnet als auch durch eine Reihe von körperlichen Veränderungen.
In den letzten Jahren haben vor allem bildgebende Untersuchungen gezeigt, dass das menschliche Gehirn sehr lang andauernden Reifungsprozessen unterliegt, die z.T. bis ins junge Erwachsenenalter andauern. Anders als ursprünglich angenommen, endet die Entwicklung der Nervenzellen nicht mit der Geburt, vielmehr finden bis ins junge Erwachsenenalter Volumenvergrößerungen und -verminderung statt. Der Anteil weißer Substanz nimmt von der Kindheit bis in das Jugendalter hinein an Volumen zu. Die graue Substanz unterliegt ebenfalls dynamischen Veränderungen: Sie nimmt bis ins Kindesalter zunächst zu; durch anhaltenden Zelltod von Nervenzellen nimmt dann im Jugendalter das Gehirnvolumen bis zum Erwachsenenalter ab. Die Reifungsprozesse des Gehirns verlaufen bei Jungen und Mädchen unterschiedlich. Man geht heute davon aus, dass sowohl erbliche als auch hormonelle Faktoren sowie Lern- und Umweltprozesse die Hirnentwicklung beeinflussen.
Im Vortrag sollen Erkenntnisse über zu Grunde liegende Mechanismen der Hirnentwicklung während der Pubertät und ihre möglichen Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Jugendlichen und Eltern vorgestellt werden. Auch wird kurz auf den Zusammenhang von Hirnentwicklung und Auftreten von psychischen Erkrankungen während der Pubertät eingegangen.

Herr Dr. Reichle wird in seinem Vortrag über die körperliche, seelische und soziale Entwicklung in der Pubertät sprechen, über Risikoverhalten und mögliche psychische Störungen. Er wird Eltern und Lehrern Tipps und Anregungen im Umgang mit Pubertierenden geben.

Dr. med. Thomas Reichle ist Diplom-Psychologe sowie Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut und leitet seit 6 Jahren die Klinik Haus Vogt, eine Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychosomatik in Titisee-Neustadt. In dieser Klinik werden Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren stationär behandelt. Dr. Reichle ist verheiratet und hat zwei Kinder, einen 15jährigen Sohn und eine 19jährige Tochter und lebt in Freiburg.

Risiken in Internet und Modernen Medien

Seit Jahren sammeln bereits Grundschüler erste Erfahrungen mit dem Medium Internet, vom Besitz eines modernen Handies gar nicht zu sprechen. Nicht ohne Grund sprechen wir von der „Generation @“ oder der „Generation always-on“. Chaträume, das Internet als modernes Kommunikationsmittel stehen bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs, doch die wenigsten Eltern, LehrerInnen und ErzieherInnen wissen von den Gefahren, die den Kindern und Jugendlichen dort täglich begegnen. Nicht nur Pädosexuelle gehen im Internet auf Jagd und knüpfen über die sogenannten „Chatrooms“ gezielt Kontakte zu Minderjährigen, eine Vielzahl weiterer Gefahren lauern im Internet. Von Betrug, Beleidigung, Bedrohung, Denunziation, Verabredung zum Suizid, über Software- und Musikpiraterie bis hin zur Extremgewalt, „happy-slapping made in Baden Württemberg“ nimmt die Opferwerdung dramatisch zu. Inzwischen häufen sich auch die Fälle von Opfern, die dieser Art von Bedrohung hilflos gegenüberstehen, da sie die Tragweite des Geschehens gar nicht erkennen oder aus Gruppendruck, Scham, Angst vor Schelte oder einem generellen Internetverbot durch die Eltern schweigen. Aber auch Fotohandys, MP3-Player und Spielkonsolen bzw. Onlinespiele mit neuen Spielgenerationen sollen nicht unerwähnt bleiben. Neue Formen der Verbreitung von Pornografie und Gewaltdarstellungen sagen hier der schulischen Filtersoftware den Kampf an.

 

In seinem Vortrag wird Prof. Gallwitz praxisorientiert und an Beispielen veranschaulichen, was den Kindern und Jugendlichen täglich im Netz begegnet und wie Kinder und Jugendliche in den Sog von Gewalt und Perversionen geraten können. Er werden dabei auch die "Chatwelt", die „Messenger-Systeme“ und die Schülerportale angesprochen, weitere nicht ungefährliche Bereiche in denen Kinder und Jugendliche einen erheblichen Teil ihrer Freizeit verbringen. Außerdem zeigt der Referent ein Grundgerüst wichtiger Vorsichtsmaßnahmen auf, mit dem sich auch unerfahrene Eltern, Kinder und Jugendliche sinnvoll schützen können, wenn sie mit „flat-rates online“ gehen, d. h. mit einem monatlichen Pauschalpreis unbegrenzt ins Internet gehen, um Emails abzurufen, Preisportale, Videoportale, Tauschbörsen, Suchmaschinen, Singlebörsen oder Online-Auktionen zu besuchen.

 

Dieser Vortrag ist nicht geeignet für Kinder und Jugendliche, da in Beispielen auch auf jugendgefährdendes Material Bezug genommen wird.

 

Prof. Adolf Gallwitz studierte Erziehungswissenschaften, Medizin und Psychologie und arbeitet als Professor für Psychologie und Soziologie und Prodekan im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften an der Hochschule für Polizei, Lehrbeauftragter an der Universität Konstanz, Gutachter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat verschiedener Fachzeitschriften und bundesweiter Kinderschutzinitiativen, Berater von Fernsehsendungen und Fachbuchautor. Seine Schwerpunkte neben der Internetkriminalität sind vor allem Sexualdelikte, Tötungsdelikte, Jugendkriminalität und die Kommunale Kriminalprävention.


Liste der im Vortrag genannten Web-Adressen
http://www.jugendschutzprogramm.de Jugendschutzprogramm
http://www.usk.de%20unterhaltungssoftware/ Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle
http://www.zavatar.de Datenbank für Unterhaltungssoftware
http://www.jugendschutz.net/gewalt/index.html Jugendschutz im Internet
http://www.internet-abc.de/eltern/115920.php Spieletipps der Landesanstalt für Medien NRW
http://snp.bpb.de/neu/ Spielbar, Empfehlenswerte Spiele, Bundeszentrale für politische Bildung
http://www.blinde-kuh.de/kinderseiten/ Suchmaschine für Kinder
http://www.Kinder-post.de Chat für Kinder
http://www.kids-e-zine.de Online-Zeitung für Kinder
http://www.blinde-kuh.de/news.html Nachrichten für Kinder Polizei:
http://www.time4teen.de Seite des LKA Baden-Württemberg
http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/gefahren_im_internet/ Schutz vor Risiken im Internet
mailto:poststelle(at)lka.bwl.de zum Weitermelden auffälliger Webseiten im Internet

Verbraucherschutz
http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/gefahren_im_internet/ 

Internet Lernen
http://www.internauten.de
http://www.internet-abc.de
http://www.kidsville.de/internaut/internautenschule.htm

Tricks Abwehren
http://www.vzth.de/stage/flash/index_flash.htmSicherheit
http://www.tivi.de/tivi/sicherheit/start/index.html

Handy
http://pollyundfred.de/handykurs/preview

Internetsucht
http://www.psychiater.org/open.php5?page=100024

Legales Aufzeichnen von Musik
http://www.netzwelt.de/news/67127_99-phonostar-streamripper-fuer-2300-radiosender.html

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
http://www.buerger-cert.de/